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Buggy mit Inkrementalgeber

"Stanley" mit IS240 Drehgeber

Es ist kalt. Es ist windig. Es sind 6 Stunden 53 Minuten und 58 Sekunden vergangen seit „Stanley" gestartet ist. In dem Monent, als er die Ziellinie überquert, brechen hunderte von Zuschauern in tosenden Jubel aus. Der robotergesteuerte VW Touareg der Universität Stanford hat soeben die Grand Challenge gewonnen, ein Wüstenrennen zwischen Roboterautos.


Die Faszination, ein Auto autonom fahren zu lassen, birgt gewaltige ingenieurstechnische Herausforderungen. Derzeit bewegen sich die Roboter auf Rädern mit Geschwindigkeiten von ca. 23 km/h. Ein ferngesteuerter Modellbuggy wird umgerüstet, mit Kameras, und Recheneinheiten bestückt und mit Kohlefaser gepanzert, um bei einer Fahrgeschwindigkeit von 50 km/h kontrolliert fahren und in einer zweiten Entwicklungsphase auch driften zu können. Wir beschreiten Neuland, wir folgen dem Drang unserer angeborenen Neugier. Es geht darum, Erfahrung zu sammeln, gültige Gesetze und funktionierende Lösungen für derartige Geschwindigkeiten zu finden.
Die Orientierung des Fahrzeuges erfolgt primär über einen Stereocam-Aufbau, der ein 3 dimensionales Bild der Umgebung bis zu 5m Entfernung aufbauen kann. Diese Information wird gemessen, gewichtet und an die Räder weitergeleitet. Während die Vorderräder lenken, bringen die Hinterräder die Geschwindigkeit auf den Untergrund. Um die Drehzahlen schnell und exakt messen zu können, sind inkrementale Miniaturdrehgeber installiert, die Auflösung liegt beim 30fachen normaler ABS Sensoren.

Die Kombination eines 2Takter-Benzinmotors mit einem kameragespickten RC Buggy allerdings ist ebenso einzigartig wie vielversprechend.

Bei Interesse an diesen Drehgebern wenden Sie sich bitte an Hrn. Weber:

email: info.de (at) globalencoder.com

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